Bekanntgabe des vorläufigen DFB-Kaders für die WM Endrunde 2014

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DFB-Bundestrainer Joachim Löw hat mit der Bekanntgabe seines vorläufigen WM-Kaders für die Endrunde in Brasilien viele Erwartungen erfüllt, aber auch für so manche Überraschung gesorgt. Erwartungsgemäß befinden sich zahlreiche Spieler der beiden deutschen Spitzenklubs Bayern München (7) und Borussia Dortmund (6) in dem 30 Spieler umfassenden Aufgebot. Aber auch vier Spieler von Schalke 04 wurden berücksichtigt, dazu je ein Bundesliga-Profi von Bayer Leverkusen, Hannover 96, dem HSV, Augsburg, Hoffenheim und dem SC Freiburg. Sieben Teamkandidaten sind in ausländischen Ligen engagiert. Arsenal London stellt mit drei Spielern hier das größte Kontingent, weiters sind Akteure von Chelsea, Real Madrid, Lazio Rom und Sampdoria Genua mit dabei.

Bis zum 2. Juni muss dieser Kader nun noch auf die endgültige Größe von 23 Spielern reduziert werden. Für mehrere Spieler gibt es daher noch im freundschaftlichen Länderspiel gegen Polen die Möglichkeit, sich für den Endrunden-Kader zu qualifizieren.

 

Ohne Mario Gomez nach Brasilien

Für viele überraschend verzichtet Löw in Brasilien neben dem Leverkusener Stefan Kießling auch auf die Angreifer Mario Gomez und Max Kruse. Bei Gomez lag es vor allem daran, dass nach mehreren Verletzungspausen in dieser Saison Zweifel an der Fitness des Florenz-Legionärs aufkamen. So stehen mit Lazio Stürmer Miroslav Klose und Hoffenheims Teamneuling Kevin Volland nur zwei deklarierte Stürmer im Kader. Wobei auch Klose in der Vergangenheit mehrfach von Verletzungen geplagt wurde.

Allerdings hat Löw mit Thomas Müller, Marco Reus, Lukas Podolski, Mario Götze oder André Schürrle einige Spieler im Aufgebot, die stark offensiv orientiert sind und damit auch an vorderster Front einsetzbar wären. So wurde Müller bei der letzten Endrunde in Südafrika zum besten Torschützen gekürt.

 

Überraschungen im DFB-Kader

Etwas unerwartet kam dagegen die Nominierung vom Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua, der für große Teile der Öffentlichkeit ein unbeschriebenes Blatt ist. Auch mit den Einberufungen der Schalker Max Meyer und Leon Goretzka, des Dortmunders Erik Durm oder des Freiburgers Matthias Ginter hatten nicht alle gerechnet. Mit dem Hamburger Marcell Jansen steht auch ein Spieler im Kader, der mit seinem Klub in der Relegation noch um den Klassenerhalt kämpfen muss. Sein ebenfalls teamerprobter Klubkollege Heiko Westermann muss dagegen ebenso daheim bleiben, wie Torhüter René Adler. Dieser wäre 2010 noch als Nummer eins nach Südafrika gefahren, hatte sich aber im Vorfeld verletzt.

So entschied sich Löw neben Stammtorhüter Manuel Neuer und Dortmunds Roman Weidenfeller für den Hannoveraner Ron-Robert Zieler als dritten Goalie. Neben Adler hatten sich auch noch Gladbachs Marc André ter Stegen, Leverkusens Bernd Leno und Schalkes Ralf Fährmann Hoffnungen auf ein WM-Ticket gemacht.

 

Das 30-köpfige vorläufige Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Brasilien:

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund), Ron-Robert Zieler (Hannover 96)

Abwehr: Jérôme Boateng (Bayern München), Erik Durm (Borussia Dortmund), Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund), Benedikt Höwedes (Schalke 04), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Marcell Jansen (Hamburger SV), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (FC Arsenal), Shkodran Mustafi (Sampdoria Genua), Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund)

Mittelfeld: Lars Bender (Bayer Leverkusen), Julian Draxler (Schalke 04), Matthias Ginter (SC Freiburg), Leon Goretzka (Schalke 04), Mario Götze (Bayern München), André Hahn (FC Augsburg), Sami Khedira (Real Madrid), Toni Kroos (Bayern München), Max Meyer (Schalke 04), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Lukas Podolski (FC Arsenal), Marco Reus (Borussia Dortmund), André Schürrle (FC Chelsea), Bastian Schweinsteiger (Bayern München)

Angriff: Miroslav Klose (Lazio Rom), Kevin Volland (1899 Hoffenheim)

 

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