WM Relegation 2014 | Prognose & Quoten Rückspiele

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Die Drama-Liebhaber unter den Fußballs-Fans können nach den Playoff-Hinspielen zufrieden zur Kenntnis nehmen, dass in keinem der vier Duelle die Würfel schon endgültig gefallen ist: Da etwa den drei zunächst unterlegenen Teams aus Schweden, Frankreich und Rumänien am Dienstag der wichtige Heimvorteil zur Verfügung steht, sollte sich allen Betroffenen in den Rückspielen durchaus die eine oder andere Möglichkeit bieten, im allerletzten Moment doch noch auf den WM-Zug auszuspringen. Nichtsdestotrotz haben die bislang absolvierten 90 Minuten in einigen Lagern bereits für erhebliche Ernüchterung gesorgt – insbesondere das enttäuschende Ergebnis der Equipe Tricolore rief in der Heimat Fassungslosigkeit und Entsetzen hervor.

Frankreich blickt in ein schwarzes Loch

Nachdem die Franzosen in den beiden letzten Jahren jeweils in der Ukraine souverän gewonnen hatten, schien manchem Vertreter der „Grande Nation“ die verspätete Quali für die Endrunde in Brasilien zu einer Art Selbstläufer zu werden – umso unangenehmer musste es die Blauen deshalb überraschen, dass sich der Gegner seit der Amtsübernahme von Nationaltrainer Michail Fomenko in deutlich verbesserter Verfassung präsentiert. Mit einer unüberwindlichen Abwehr und dem nötigen Quäntchen Entschlossenheit in der Offensive schoss sich der vermeintliche Außenseiter einen komfortablen 2:0-Vorsprung heraus: Dass die Presse im Nachbarland für die Equipe die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen hat, dürfte angesichts dieses deprimierenden Zwischenstandes also keineswegs übertrieben sein.

Andererseits wäre es für die überglücklichen Ukrainer wohl tödlich, bereits von geklärten Verhältnissen auszugehen: Schon allein, weil die Franzosen in drei ihrer vier jüngsten Gruppenspiele jeweils drei Treffer erzielten, kommt auf die Beton-Abwehr der Gäste in Saint-Denis mit Sicherheit eine Belastungsprobe bislang nicht gekannten Ausmaßes zu. Vor allem der amtierenden Fußballer Europas, Franck Ribery, der sich nach eigenen Bekunden derzeit in der Form seines Lebens befindet, dürfte die erlittene Schmach nicht einfach so auf sich sitzen lassen: Entsprechend deuten die deutlichen Favoritenquoten der Wettanbieter vage an, dass von „Les Bleus“ das Blatt tatsächlich noch einmal gewendet werden kann.

WM Relegation 2014 – Rückspiele
Datum Begegnung Wettanbieter Tipp 1 Tipp 0 Tipp2
19.11. Rumänien – Griechenland Interwetten_55x22 2,20 3,30 3,10
19.11. Schweden – Portugal bet365_logo_mini 2,62 3,20 2,80
19.11. Kroatien – Island tipico-logo-neu-55x22 1,30 5,30 11,0
19.11. Frankreich – Ukraine mybet_logo_mini 1,40 4,50 8,00

Ein etwas kleineres Wunder wird dagegen von der schwedischen Mannschaft gebraucht, die beim Hinspiel in Portugal mit einer erträglichen 0:1-Niederlage davongekommen ist: Dabei hatte in der Schlussphase kein Geringerer als Christiano Ronaldo die Chance auf dem Fuß (bzw. dem Kopf), mit seinem zweiten Tor für einen fast schon entscheidenden Vorsprung zu sorgen. Weil die glücklichen Skandinavier jedoch zunächst von der Latte im Spiel gehalten wurden, wird von der Selecao nun wohl auch im Rückspiel noch mindestens ein Treffer gebraucht, um nicht kurz vor Toresschluss in Seenot zu geraten: Die von der Heimstärke der Blagult überzeugten Buchmacher gehen am Dienstag schließlich von einem deutlich verbesserten Auftritt des im Hinspiel äußerst zurückhaltend agierenden Zlatan Ibrahimovic aus.

Die Griechen sind fast schon durch

Mit einem – an den eigenen Maßstäben gemessenen – Torrausch haben sich die Griechen in Piräus für die WM-Teilnahme empfohlen: Wenngleich die im Normalfall defensivstarken Hellenen der Gegentreffer der Rumänen wurmen dürfte, herrschte dank des 3:1-Erfolges nach dem Schlusspfiff im Land des Europameisters von 2004 dennoch allerorten Glückseligkeit. Mit einem entschlossenen Auftritt konnte die Mannschaft von Costa Santos den bereits in der Gruppenphase entstandenen Eindruck bestätigen, dass das Team unbedingt zur Turnier am Zuckerhut gehört – und der osteuropäische Kontrahent muss sich im Rückspiel wohl schon in sämtlichen Mannschaftsteilen gewaltig steigern, um die erforderliche Trendwende herbeizuführen. Immerhin wird den Rumänen von den Wettanbietern aber zumindest ein Heimsieg in Aussicht gestellt: Für ein paar Tage bleibt der Ouzo bei den Gästen also besser noch im Schrank.

Mit den besten WM-Chancen als Gastgeber ziehen am kommenden Dienstag die Kroaten in die letzte Schlacht: Dennoch war die Truppe von Niko Kovac nach dem 0:0 auf Island zunächst weit davon entfernt, sich überglücklich in den Armen zu liegen. Gegen den krassen Außenseiter aus dem hohen Norden hatte sich das Starensemble um Modric und Mandzukic schließlich schon ein bisschen mehr erhofft – zumal sich der Gegner bereits kurz nach dem Wiederanpfiff durch eine Notbremse von Skulason vermeintlich vorentscheidend schwächten. Doch wenngleich die Skandinavier sämtliche Angriffswelle des Favoriten schadlos überstanden, dürfte die Aufgabe nun im Rückspiel kaum einfacher werden: Für die Bookies wäre es deshalb eine ausgemachte Sensation, sollte den Kroaten im Heimspiel nicht die benötigten Tore gelingen.

 

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