Champions League | Tipp Paris SG – Bayer Leverkusen

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Da für die Leverkusener Werkself in den vergangenen Wochen alles Schlechte zusammenkam, hatte sich zu allem Überfluss auch noch ein internationales Spitzenspiel in den dicht gedrängten Terminkalender geschoben: Angesichts der ohnehin besorgniserregenden Verfassung konnte es dann nicht unbedingt verwundern, dass die Mannschaft von Sami Hyypiä dem Top-Klub aus Paris zu keinem Zeitpunkt gewachsen war. Mit einem klaren 4:0-Sieg in der BayArena entschied der französische Meister das gesamte Duell bereits im Hinspiel für sich – die nun noch ausstehenden 90 Minuten dürfte somit vermutlich irgendwo zwischen Pflichterfüllung und Trainingsspiel angesiedelt werden können.

Diese Prognose könnte zumindest für die Truppe von Laurent Blanc ins Schwarze treffen, die ihre königlichen Titel-Ambitionen ja schon vor drei Wochen zur Genüge unterstrichen hat. Da es für die Hausherren nun im Prinzenpark streng genommen nicht mehr sonderlich viel zu gewinnen gibt, dürfte die Versuchung riesig sein, das nun einmal unumgängliche zweite Achtelfinal-Aufeinandertreffen ohne die ganz großen Kraftanstrengungen abzuspulen. Dass St.-Germain bei solch günstigen Gelegenheiten gern zum Larifari-Fußball neigt, stellte nicht zuletzt das abschließende Gruppenspiel in der Vorrunde unter Beweis: Weil Paris der erste Platz nach vier Siegen und einem Unentschieden ohnehin sicher war, gab sich eine bessere B-Elf bei Benfica Lissabon ohne jegliches Aufbäumen mit einem 1:2 zufrieden.

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Allerdings bedeutet dieses Erlebnis noch lange nicht, dass man in Leverkusen schon erleichtert aufatmen kann: Im heimischen Prinzenpark dürfte es dem Tabellenführer der Ligue 1 nun immerhin doch etwas größere Bauchschmerzen bereiten, sich der Erwartungshaltung der eigenen Fans zu verweigern. Obendrein lässt der deutlich gewordene Klassenunterschied des Hinspiels befürchten, dass die Werkself selbst gegen einen komplett durchrotierten Gastgeber erhebliche Probleme bekommt – zu guter Letzt wird es den Werks-Kickern ganz sicher nicht gefallen können, dass der zuletzt auch in Leverkusen nicht zu bremsende Ibrahimovic noch immer ein Auge auf die Torjägerkanone der Champions League geworfen hat.

Die nahezu makellose Heimbilanz der Franzosen trägt dann das Übrige dazu bei, dass man sich große Sorgen um den Bundesligisten machen muss: Während St. Germain in der nationalen Liga „natürlich“ noch ungeschlagen ist (11 Siege, 3 Unentschieden) und letztmals im Dezember einen Gegentreffer im heimischen Rund kassierte, hatte das Team im internationalen Wettbewerb lediglich beim 1:1 gegen das Schlusslicht aus Anderlecht einen nicht ganz so guten Tag erwischt. Auffällig ist hier jedoch, dass auch der Partie gegen Olympiakos nur ein knapper 2:1-Erfolg entsprang: Wurden in den drei Vorrunden-Auswärtsspielen satte zehn Tore geschossen, gab sich der unangefochtene Souverän der Gruppe C an der Seine mit vergleichsweise bescheidenen sechs Treffern zufrieden.

 

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Die letzten 5 Spiele von PSG & Leverkusen in der Champions League
Datum Heim Gast Ergebnis Datum Heim Gast Ergebnis
18.02. Leverkusen Paris SG
0:4 18.02. Leverkusen
Paris SG 0:4
10.12. Benfica Paris SG 2:1 10.12. Real Sociedad Leverkusen 0:1
27.11. Paris SG Olympiakos 2:1 27.11. Leverkusen Man United 0:5
05.11. Paris SG Anderlecht 1:1 05.11. S. Donezk Leverkusen 0:0
23.10. Anderlecht Paris SG 0:5 23.10. Leverkusen S. Donezk 4:0

Folgt nun erst der „richtige“ Untergang?

Somit haben wir bei unserer eifrigen Suche also doch noch eine Statistik gefunden, die den demoralisierten Werks-Kickern einen kleinen Lichtblick bieten kann: Angesichts der offensichtlich etwas gebremsten Treffsicherheit der Pariser im heimischen Prinzenpark darf der Tabellendritte der Bundesliga immerhin darauf hoffen, dass sich der Schaden beim unvermeidlichen Abschied aus dem königlichen Wettbewerb in Grenzen hält. Mit Blick auf die letzten Wochen fällt es dann allerdings schon ein bisschen schwer, den Gästen mehr als eine erträgliche Niederlage zuzutrauen – und auch der das Kramen in der etwas ferneren Vergangenheit befördert allein deprimierende Prophezeiungen zutage.

Riefen bereits vor dem Hinspiel in der BayArena die beiden historischen Klatschen gegen Manchester United (0:5 in der Vorrunde) und den FC Barcelona (im Achtelfinale vor zwei Jahren) die Vorahnung eines neuerlichen Debakels wach, muss nun erneut die Erinnerung an den einstigen Vergleich mit dem katalanischen Top-Klub vor dem Anpfiff für hängende Schultern bei den Leverkusener Spielern sorgen. Im Frühjahr 2012 hatten die Spanier mit einem 3:1-Erfolg nämlich gleichfalls schon im Hinspiel das Ticket für die nächste Runde gezogen; trotz der geklärten Verhältnisse ließ das Team eines gewissen Pep Guardiola dann aber auch im Camp Nou keine Gnade walten – und schickte die staunenden Gäste schließlich mit einem vernichtenden 1:7 vom Platz.

Folgerichtig kann nicht ausgeschlossen werden, dass für Bayer nun gegen Paris erneut erst im Rückspiel das richtige dicke Ende kommt: Spielt St. Germain seine Überlegenheit am Mittwochabend etwas konsequenter als in der BayArena aus, muss Rudi Völler im Anschluss schlimmstenfalls schon wieder einen neuen „tiefsten Tiefpunkt“ kommentieren. Das Wissen um die lange Negativserie in der Bundesliga dürfte den Bemühungen der Leverkusener gleichfalls nicht dabei helfen, sich der bärenstarken Offensive der Gastgeber erfolgreich in den Weg zu stellen – somit bleibt für den deutscher Vertreter eigentlich nur zu hoffen, dass wenigstens der vorauszusetzende Trotz zu einer sichtlichen Belebung des Auftritts führt.

 

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