Europa League | Prognose & Quoten Halbfinale Hinspiele

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Mit Juventus Turin, Benfica Lissabon, Valencia und dem FC Sevilla kämpfen noch vier Mannschaften um den Sieg in der diesjährigen Europa League. Wie bereits in den vergangenen Jahren entwickelte sich der zweite internationale Klubbewerb neben der Champions League auch in diesem Jahr wieder zu einer Domäne der Vereine aus Südeuropa.

 

Erreicht Juventus das Finale im eigenen Stadion?

Juventus Turin hatte vor Saisonbeginn eigentlich andere Ziele und wollte – neben dem neuerlichen Titelgewinn in der Serie A – vor allem in der Champions League für Glanzlichter sorgen. Allerdings kam die „Alte Dame“ in der Gruppenphase der Königsklasse über Rang drei nicht hinaus. Damit blieb nur noch der Weg in die Europa League, was sich aber im Nachhinein als Gewinn herausstellen könnte. Vor allem die Tatsache, dass das Finalspiel schon vor Saisonstart nach Turin vergeben wurde, verlieh den Zebras eine zusätzliche Motivation, erstmals seit dem Champions League Sieg 1996 wieder einen internationalen Pokal für die Klubvitrine zu gewinnen.

Nach zwei 2:0-Siegen über Trabzonspor musste Juventus im Achtelfinale gegen den AC Florenz hart kämpfen, stieg aber nach einem 1:1 in Turin durch einen 1:0-Auswärtserfolg auf. Im Halbfinale gegen Olympique Lyon waren die Turiner dann zwei Mal (1:0 bzw. 2:1) erfolgreich. Auswärts hat Juventus bisher alle drei Spiele in der Europa League gewonnen und dabei kein Gegentor zugelassen. Auch das erste Halbfinalspiel tragen die Italiener auswärts aus.

Europa League 2013/14 – Wettquoten für die Hinspiele im Halbfinale
Datum Begegnung Wettanbieter Tipp 1 Tipp 0 Tipp2
24.04. Benfica Lissabon – Juventus Turin
tipico-logo-neu-55x22 2,60 3,20 2,80
24.04. FC Sevilla – FC Valencia
bet-at-home_logo_mini 1,80 3,40 4,45

Benfica Lissabon könnte sich jedoch als besonders harter Brocken erweisen. Die Portugiesen begannen die Saison ebenfalls in der Champions League und kamen ähnlich wie Juventus über Rang drei knapp nicht hinaus. Das war in der Vorsaison 2012/13 nicht anders, aber im Anschluss daran drang Benfica bis ins Endspiel vor, wo man mit 1:2 gegen den FC Chelsea den Kürzeren zog. Sollten sich die Portugiesen gegen die leicht favorisierten Italiener jedoch erneut ins Endspiel vorkämpfen können, wären sie im Endspiel wohl in der Favoritenrolle und könnten ihren Finalfluch ablegen. 1962 gewann Benfica zum zweiten Mal den Europacup der Meister. Seither stand der portugiesische Meister in sieben weiteren Europacup-Endspielen, die allesamt verloren gingen.

 

Spanisches Duell der letzten „Überlebenden“ in der Europa League

Im zweiten Halbfinale kommt es zwischen dem FC Sevilla und dem FC Valencia zu einem rein spanischen Duell. Was die beiden Vereine außerdem gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass beide bereits in der Gruppenphase der Europa League mit dabei waren – im Gegensatz zu den beiden ehemaligen Champions-League-Startern im Parallelspiel. Darüber hinaus waren beide Klubs in dieser Saison bereits so gut wie ausgeschieden.

Der FC Sevilla stand im Achtelfinale gegen den Stadtrivalen Real Betis bereits vor dem Aus. Nach einer 0:2-Heimniederlage drehte der UEFA-Cup-Sieger von 2006 und 2007 das Resultat auswärts um und setzte sich schließlich in einem dramatischen Elfmeterschießen durch. Im Viertelfinale wurde der favorisierte FC Porto dann nach einem 0:1 auswärts mit einem 4:1 im Heimspiel abgefertigt.

Die Chancen für den FC Valencia auf den Halbfinaleinzug waren dagegen nach dem 0:3 im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Basel denkbar gering. Aber in einer denkwürdigen Partie im Mestalla-Stadion egalisierte Valencia den Rückstand in der regulären Spielzeit und deklassierte die Schweizer nach Verlängerung mit 5:0.

 

Spanien und Portugiesen dominieren die Europa League

Seit der Einführung der Europa League in der Saison 2009/10 stand stets zumindest ein Team aus Spanien oder Portugal im Endspiel. Das wird auch diesmal nicht anders sein. 2011 und 2012 kam es sogar jeweils zu einem rein portugiesischen bzw. rein spanischen Endspiel.

In den beiden Halbfinalspielen schlagen sich die Wettanbieter in der Mehrzahl zunächst auf die Seite der beiden Heimteams Benfica und FC Sevilla. Allerdings wird erwartet, dass Juventus sich in zwei Spielen durchsetzt und das Finale im eigenen Stadion erreichen wird. Sollte dieser Fall eintreten, wären die Italiener in jedem Fall auch der Topfavorit auf den Pokalsieg und damit auf die Nachfolge des FC Chelsea.

 

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