Europa League | Prognose & Quoten Viertelfinale Hinspiele

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Nachdem am Dienstag und Mittwoch die Viertelfinalbegegnungen der Champions League ausgetragen werden, geht am Donnerstag auch die Europa League in ihre entscheidende Phase. An die 200 Vereine aus ganz Europa nahmen im vergangenen Sommer die ersten Qualifikationsrunden in Angriff. Nun sind noch acht Klubs übrig, die den Kampf um den kleineren der beiden europäischen Pokalbewerbe unter sich ausmachen.

CL-Starter dominieren die Europa League

Dabei zählte die Hälfte der acht Viertelfinalisten gar nicht zu jenen Teams, die ursprünglich in der Europa League starteten. Vier Vereine – Juventus, Benfica, Basel und Porto – spielten zunächst in der Champions League, wo sie in der Gruppenphase aber nur Platz drei erreichten, womit sie zwar aus der Königsklasse ausschieden, aber immerhin im „Trostbewerb“ weitermachen durften.

Nun ergab die Auslosung für das Viertelfinale, dass die vier aus der Champions League „abgestiegenen“ Mannschaften jeweils gegen ein Team aus der Europa League-Gruppenphase antreten. Daher wäre es durchaus möglich, dass im Halbfinale ausschließlich Vereine stehen, die die Saison im anderen Bewerb begonnen haben.

Bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass jene Vereine, die sich nicht für die K.o.-Phase der Champions League qualifizieren können, dennoch immer noch stark genug sind, um in der Europa League eine bedeutende Rolle zu spielen. So standen einander in der letzten Saison 2012/13 mit dem FC Chelsea und Benfica Lissabon zwei in der Königsklasse gescheiterte Klubs im Finale der Europa League gegenüber.

Europa League 2013/14 -Viertelfinale Hinspiele
Datum Begegnung Wettanbieter Tipp 1 Tipp 0 Tipp2
03.04. AZ Alkmaar – Benfica Lissabon tipico-logo-neu-55x22 5,00 3,80 1,70
03.04. Olympique Lyon – Juventus Turin bet365_logo_mini 5,25 3,60 1,66
03.04. FC Basel – FC Valencia bet-at-home_logo_mini 3,00 3,30 2,30
03.04. FC Porto – FC Sevilla Interwetten_55x22 1,85 3,55 4,30

Juventus will ins Endspiel im eigenen Stadion

Juventus Turin schied in der Champions League nur knapp aus, nachdem man in einem am Tag zuvor wegen Schneefall abgebrochenen Spiel in Istanbul in der Fortsetzung am nächsten Tag Galatasaray knapp 0:1 unterlag. Die Enttäuschung über das Ausscheiden ist bei den Italienern jedoch bald gewichen. Da das Endspiel der Europa League in Turin stattfinden wird, wittern die Italiener die Chance, vor eigenem Publikum erstmals seit dem Champions-League-Gewinn 1996 wieder einen europäischen Pokalbewerb für sich zu entscheiden.

Gegen Olympique Lyon sind die Zebras klarer Favorit. Der französische Serienmeister der 2000er-Jahre hat seine besten Jahre hinter sich. Zwar erreichte Lyon ohne größere Schwierigkeiten die Runde der letzten Acht, die Gegner – Guimaraes, Rijeka, Betis Sevilla, Odessa und zuletzt Viktoria Pilsen – waren aber nicht von jener Qualität, wie sie der überlegene Tabellenführer der Serie A aufzuweisen hat.

Teams aus Spanien und Portugal beherrschen die Europa League

Ähnlich ist die Ausgangsposition beim Duell zwischen AZ Alkmaar und Benfica Lissabon. Der Vorjahrsfinalist ist auch diesmal ein heißer Kandidat für das Endspiel. In der Champions-League-Gruppenphase zog Benfica im direkten Duell gegen Olympiakos Piräus knapp den Kürzeren. Danach setzte sich der portugiesische Tabellenführer in der Europa League gegen PAOK Saloniki und Tottenham durch, wobei in beiden Begegnungen mit Auswärtssiegen bereits der Grundstein für das Weiterkommen gelegt wurde. Dagegen hatte Alkmaar in der K.o.-Phase große Mühe, um über Slovan Liberec und Anschi Machatschkala hinwegzukommen.

Mit dem FC Porto steht ein weiterer Klub aus Portugal unter den letzten Acht. Allerdings kam der Europa League-Sieger von 2011 in dieser Saison bisher nicht an die Leistungen vergangener Jahre heran. Auch in der heimischen Meisterschaft liegt man mit 15 Punkten Rückstand auf Benfica abgeschlagen auf Platz drei. Dennoch konnte im Achtelfinale die starke Mannschaft des SSC Neapel niedergerungen werden und somit gelten die Blau-Weißen nun auch gegen den FC Sevilla als Favorit. Die Andalusier erreichten nur denkbar knapp nach Elfmeterschießen im Derby gegen Real Betis die Runde der letzten Acht. Dabei wurde ein 0:2-Rückstand aus dem ersten Spiel noch egalisiert.

Neben dem FC Sevilla hat mit dem FC Valencia ein weiterer Klub aus Spanien die Chance auf den Halbfinaleinzug. Zwar läuft es in der heimischen Liga in diesem Jahr nicht so erfolgreich – aktuell nur Platz neun mit zehn Punkten Rückstand auf einen internationalen Startplatz – im Duell mit dem FC Basel gilt Valencia dennoch als leichter Favorit. Allerdings haben die Basler in dieser Saison in der Champions League unter anderem zwei Mal den FC Chelsea besiegt und sich auch im Achtelfinale gegen die höher eingeschätzte Mannschaft von Red Bull Salzburg durchgesetzt. Nach Ausschreitungen ihrer Fans beim Auswärtsspiel in Österreich müssen die Schweizer jedoch ihr Heimspiel vor leeren Rängen austragen.

 

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