Europa League | Prognose & Quoten Viertelfinale Rückspiele

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War es angesichts der zahlreichen Teilnehmer lange Zeit ein bisschen schwieriger, in der Europa League den Überblick zu wahren, kommt das Starterfeld nun auch im kleineren internationalen Wettbewerb bereits seit ein paar Wochen ziemlich aufgeräumt daher: Schon am kommenden Donnerstag sorgen nun die Viertelfinal-Rückspiele dafür, dass sich die Zahl der noch im Rennen befindlichen Mannschaften ein weiteres Mal halbiert. Die Hinspiele haben dabei unlängst zwei Favoriten und einem bestens bekannten Außenseiter den roten Teppich in die Vorschlussrunde ausgerollt – für die ganz große Spannung scheint in den verbleibenden 90 Minuten somit nur noch im Estadio Rámon Sánchez Pizjuán gesorgt zu sein.

Sevilla ist vor dem Rückspiel wieder hinten dran

Nach einer knappen 0:1-Niederlage beim FC Porto darf sich der ansässige FC Sevilla auch vor der allesentscheidenden Partie weiterhin guter Aufstiegschancen erfreuen: War es der Mannschaft von Unai Emery bereits im Achtelfinal-Derby gegen Real Betis gelungen, sich nach einem 0:2-Rückspiel noch in das Elfmeterschießen zu retten, wird dieses Mal nun eine nicht ganz so spektakuläre Aufholjagd gebraucht. Die in der Meisterschaft schwächelnden Portugiesen waren in den vorangegangenen Runden allerdings ebenfalls schon als Stehaufmännchen in Erscheinung getreten: Doch obwohl der Serienmeister in Frankfurt und Neapel jeweils seine Nervenstärke unterstrich, haben bei den Wettanbietern die Spanier ziemlich deutlich die Nase vorn.

Während der Vorsprung des FC Porto denkbar wackelig erscheint, hat ausgerechnet der FC Basel im Hinspiel Nägel mit Köpfen gemacht: Nachdem zuvor bereits das favorisierte Salzburg ausgeschaltet werden konnte, schlug die Elf von Murat Yakin nun sogar den Titelanwärter aus Valencia mit einem deutlichen 3:0-Erfolg in die Flucht. War die Aussperrung der Zuschauer von der UEFA eigentlich als eine Bestrafung angedacht gewesen, schien die Eidgenossen die ungewohnte Geisteratmosphäre nun erst recht zu Heldentaten zu motivieren: Nach dem unerwarteten Ausrufezeichen sollte es der FCB nun vielleicht in Erwägung ziehen, die eigenen Anhänger künftig bei allen wichtigen Heimspielen auszusperren.

Europa League 2013/14 -Viertelfinale Rückspiele
Datum Begegnung Wettanbieter Tipp 1 Tipp 0 Tipp2
10.04. Juventus Turin – Olympique Lyon tipico-logo-neu-55x22 1,35 4,80 9,00
10.04. FC Valencia – FC Basel bet365_logo_mini 1,57 4,00 5,50
10.04. FC Sevilla – FC Porto bet-at-home_logo_mini 1,85 3,50 4,10
10.04. Benfica Lissabon – AZ Alkmaar Interwetten_55x22

Bleibt Basel der Europa-League-Schreck?

Hatte sich der vorjährige Halbfinal-Einzug der Schweizer noch das Prädikat „sensationell“ verdient, scheint die ewige Überraschungsmannschaft somit nun erneut vor der Teilnahme an der Vorschlussrunde zu stehen: Immerhin wirkt der herausgeschossene Vorsprung stabil genug, um zumindest Teile davon auch im gegnerischen Mestalla über die Zeit zu bringen. Für das düpierte Valencia wird das anstehende Rückspiel im heimischen Stadion dagegen zum ernsthaften Charaktertest: Wurden die Heimspiele in den bisherigen K.-o.-Runden nach den Hinspiel-Siegen gegen Kiew und Rasgrad lediglich lustlos herunter genudelt, müssen die Spanier für das Weiterkommen dieses Mal fraglos einen perfekten Auftritt liefern.

Der alten Dame aus Turin dürfte dagegen schon ein Dienst nach Vorschrift genügen, um dem Finale im heimischen Stadion einen weiteren großen Schritt näherzukommen: Bei Olympique Lyon sorgte zuletzt der goldene Treffer in der 85. Minute dafür, dass sich der italienische Meister für einen nur mäßigen Auftritt schließlich doch noch mit einer hervorragenden Ausgangsposition für den Aufstieg in das Halbfinale belohnte. Angesichts der bestens bekannten Stärke im Juventus-Stadium kann dem französischen Kontrahenten im zweiten Aufeinandertreffen vermutlich nur ein kleines Wunder weiterhelfen – und derartige Sensationen haben sich in den vergangenen Jahren nun noch äußerst selten zu der einstigen Über-Mannschaft von der Rhône verirrt.

Eine deutliche Außenseiterstellung hatte von vornherein auch der AZ Alkmaar inne: Die 0:1-Niederlage im AFAS-Stadion dürfte nun bereits die Bestätigung gewesen sein, dass das holländische Team tatsächlich nicht die Kragenweite von Benfica Lissabon besitzt. Die Portugiesen ließen sich im Hinspiel zwar vom stürmischen Beginn der Hausherren überraschen, fuhren am Ende aber dennoch abgezockt den vorentscheidenden Auswärts-Dreier ein: Lediglich ähnliche Unkonzentriertheiten wie zuletzt im Achtelfinal-Rückspiel gegen die Tottenham Hotspurs könnten nun am Donnerstag dafür sorgen, dass es im Estádio da Luz doch noch einmal etwas brenzlig wird.

 

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