NBA | Saison 2013/14 Wetten & Prognose

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Das NBA-Spektakel ist zurück! Vor der in diesen Tagen beginnenden Regular Season der aufregendsten und hochklassigsten Basketball-Liga der Welt haben alle 30 Klubs der nordamerikanischen Profiliga ein gemeinsames Ziel – die Qualifikation für die Playoffs. Bis dahin ist es allerdings ein harter Weg: erst müssen 82 Spiele in etwas weniger als einem halben Jahr absolviert- und dabei abertausende Flugkilometer durch verschiedenste Zeit- und Klimazonen zurückgelegt werden, um nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Saison, schlussendlich auf einen Platz unter den besten 8 der Western oder Eastern Conference hoffen zu können.

Ist dieses Primärziel erreicht, kämpfen die 16 besten Mannschaften in den im „Best of Seven-K.O.-Modus“ ausgetragenen Playoffs, zuerst um den Conference-, danach um den NBA-Titel. Schlimmstenfalls müssen also 110 Begegnungen bestritten werden, um am Ende der Saison mit dem Meisterring am Finger jubeln zu dürfen. So manchen europäischen Weltklassefußballer (absolvieren im Schnitt 50-70 Spiele pro Saison) dürften beim Anblick dieses knüppelharten Arbeitspensums mitunter leichte Schwindelgefühle ereilen.

Unser Tipp
Miami Heat wird Meister 2014
mit Quote 3,00 bei bet-at-home_72x35

Miami auf dem Weg zum „Three Peat“

Für diesen „Knochenjob“ lassen sich die Stars allerdings auch fürstlich entlohnen. Selbst Bankdrücker und Rookies dürfen sich nach weniger als einem Jahr NBA-Erfahrung bereits Multmillionär nennen. Die Saläre der Top-Spieler liegen gar im zweistelligen Millionenbereich. So kassiert Lakers-Legende Kobe Bryant pro Jahr etwa 30 Millionen Dollar. Erster Verfolger im Gehaltsranking ist mit 22,7 Millionen Dollar bereits „The German Wunderkind“ Dirk Nowitzki. Dass LeBron James als aktuell bester Basketballer der Welt mit 19 Millionen Dollar Festgehalt nur auf Rang Drei liegt, wird ihn nicht weiter stören. Schließlich kratzt „The Chosen One“ durch seine Werbe- und Merchandising-Einnahmen am dreistelligen Millionenbereich. Der selbstbewusste Megastar, der seine Geburtstagsparties gerne auch mal von Rapper Jay-Z und dessen Gattin Beyonce musikalisch umrahmen lässt, ist aber auch auf dem Court ein Mann der Superlative.

Gemeinsam mit seinen kongenialen Mitspielern Dwayne Wade und Chris Bosh bildet er die „Big Three“, das Herzstück der Miami Heat. Das Team aus Florida gilt weitläufig als bestes Team der Welt und dominierte die vergangenen beiden NBA-Spielzeiten nach Belieben. Nun soll die einmalige Ära dieses Trios, mit dem „Three-Peat“ (dritter Titel in Serie) und der damit verbundenen Einreihung in die Liste der besten Teams aller Zeiten, gekrönt werden.

 

Alle NBA-Meister und Finalteilnehmer seit 2003
Jahr Sieger Finalist Ergebnis
2003 San Antonie Spurs New Jersey Nets 4:2
2004 Detroit Pistons Los Angeles Lakers 4:1
2005 San Antonio Spurs Los Angeles Lakers 4:3
2006 Miami Heat Dallas Mavericks 4:2
2007 San Antonie Spurs Cleveland Cavaliers 4:0
2008 Boston Celtics Los Angeles Lakers 4:2
2009 Los Angeles Lakers Orlando Magic 4:1
2010 Los Angeles Lakers Boston Celtics 4:3
2011 Dallas Mavericks Miami Heat 4:2
2012 Miami Heat Oklahoma City Thunder 4:1
2012 Miami Heat San Antonio Spurs 4:3

 

Aufbruchstimmung im „Osten“

Nicht nur für den deutschen Ausnahmespieler Dirk Nowitzki sind die Heat der Titelfavorit Nummer 1. Auch die Buchmacher in sämtlichen Wettbüros rund um den Erdball, kennen auf die Frage nach dem Top-Kandidaten auf den Titel nur diese eine Antwort. Glücklicherweise wäre die NBA aber nicht die stärkste Liga der Welt, wenn sie nicht über ein reichhaltiges Repertoire an titelfähigen Weltklasse-Teams verfügen würde, die den Heat die legendären Meisterringe streitig machen wollen. Ähnlich wie in der weltbekannten Tolkien-Romanen, ist die Gier nach dem „einen Ring“ deshalb auch bei einigen anderen Teams der Eastern Conference unersättlich.

 

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In der Central Division, eine Subdivsion der Eastern Conference, sind dies vor allem die Chicago Bulls. Nach der ruhmreichen Pippen-Jordan-Ära in den Neunziger Jahren, verschwand das Team aus der Rindermast-Metropole zunehmend in der Versenkung. Erst als 2008 mit Derrick Rose ein neuer Ausnahmebasketballer das rote Bulls-Trikot überstreifte, formierte sich um den Point Guard herum wieder ein schlagkräftiges Team, das nun zu neuen Höhenflügen ansetzt. In den Augen einiger Wettanbieter könnte dieser erst im Juni 2014 mit dem Meistertitel enden. Mit Quoten um 10,0 liegen die Spieler von Coach Tom Thibodeau auf den Titelrechnungen einiger Bookies nämlich ganz weit oben.

Darüber hinaus gelten auch die vor Jahresfrist von New Jersey nach Brooklyn übersiedelten Nets als heißer Titelkandidat. Mit der Verpflichtung der titelbehangenen Superstars Paul Pierce, Kevin Garnett und Jason Terry dürfte der russische Oligarch Michail Prochorow ein Team geformt haben, dass in der kommenden Saison definitiv ein Wörtchen um den Titel mitreden wird. Auch jene Fans, die lieber im benachbarten New Jersey geblieben wären, dürften mit dem neu erbauten Stadion (Barclays Center) und den namhaften Neuverpflichtugen langsam aber sicher die Argumente ausgehen. Geht es nach den großen Buchmachern, so befinden sich die „neuen“ Nets mit Quoten um 10,0 ebenfalls im engeren Kreis der Titelkandidaten.

 

Teams, die schon einen“Three Peat“ landen konnten
Milwaukee Lakers
1952-1954
Boston Celtics
1959-1966 (eight peat)
Chicago Bulls
1991-1993, 1996-1998
Los Angeles Lakers
2000-2002

 

Erlebt der „Westen“ einen Machtwechsel?

Nicht nur im „Osten“, sondern auch in allen drei Western Divisions lauern einige Teams mit hervorragenden Titelchancen. Obwohl die Dallas Mavericks sich mit dem talentierten Center Samuel Dalembert verstärkt haben und endlich wieder auf einen schmerzfreien Dirk Nowitzki bauen können, sehen die Buchmacher für das Team von Rick Carlisle schwarz. Bis zu 70-fache Wetteinsätze würden im Falle einer unerwarteten Mavs-Meisterschaft an mutige Sporttipper ausgeschüttet werden. Weitaus bessere Chancen darf sich da schon der texanische Rivale aus Houston machen.

Mit der Verpflichtung von Center Dwight Howard, soll den Point Guards James Harden und Jeremy Lin endlich jener Fels unter den Korb gestellt werden, der im Kampf um die Meisterschaft den Unterschied ausmachen kann. Meisterschaftsquoten im niedrigen zweistelligen Bereich sprechen jedenfalls dafür, dass das Team von Kevin McHale nicht nur die Southwest Division, sondern die gesamte Western Conference dominieren wird.

Dagegen werden allerdings die Oklahoma City Thunder etwas einzuwenden haben. Das der Northwest Division zugehörige Team von Scott Brooks zählt seit Jahren zu den besten NBA-Teams und scheiterte schon mehrmals im letzten Moment am möglichen Titelgewinn. Damit sind die Thunder nicht nur ein würdiger Nachfolger der Seattle Supersonics, sondern auch im kommenden Spieljahr ein Topfavorit auf die Meisterschaft. Mit Quoten zwischen 6,0 und 10,0 sehen das die Wettbüros ganz ähnlich.

Kevin Durant und Co. müssen beim Blick auf die Konkurrenz allerdings nicht nur ostwärts nach Miami, sondern auch gen Westen auf die Pacific Division schielen. Hier sind es allerdings nicht mehr die Los Angeles Lakers, sondern vielmehr deren Stadtrivalen von den L.A. Clippers, die auf dem Prognose-Zettel der Bookies ganz weit vorne landen. Als Vorjahresgewinner der Pacific Divsion, liegen Chris Paul und Co. zurzeit nämlich nicht nur im Stadtduell, sondern auch im Quotenranking etwas vor den Lakers. Die müssen zu allem Überfluss in nächster Zeit auch noch auf ihren Megastar Kobe Bryant verzichten. Der designierte Hall of Fame-Spieler laboriert noch immer an den Nachwehen einer im Frühjahr erlittenen Achillessehnenverletzung.

 

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