Formel 1 2013 | Tipp Grand Prix von Brasilien

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Die Formel 1 biegt im Jahr 2013 in die Zielgerade ein. Am kommenden Wochenende wird das letzte Rennen der aktuellen Saison ausgetragen, bevor der Formel 1 Zirkus seine Koffer packt, um dann im stillen Kämmerlein an den neuen Boliden für das Jahr 2014 zu feilen. Zuvor muss allerdings noch das Grand Prix- Wochenende in Brasilien absolviert werden, bei dem noch die endgültige Entscheidung über die Platzierungen in der Konstrukteurswertung ebenso fallen muss, wie so mancher Rekord fallen kann.

Vettel weiter hungrig

Zu Beginn der Saison 2013 wurde Sebastian Vettel belächelt, als er seinem Boliden den Namen „hungry Heidi“ gab. Mittlerweile ist dieser mehr als gerechtfertigt: mit einer unglaublichen Dominanz und Siegesserie konnte sich der 26-jährige Heppenheimer bereits in Indien, also drei Rennen vor Saisonende, den vierten Weltmeistertitel in Serie sichern. Dem Rekord des jüngsten vierfachen Weltmeisters, sowie jüngsten Fahrers am Podest und jüngsten Siegers in der Formel 1 noch nicht genug, zeigt sich Vettel auch vor dem letzten Rennen in Brasilien weiter siegeshungrig.

Unser Tipp
Vettel gewinnt in Brasilien
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Nachdem Vettel nun mittlerweile bei einer beeindruckenden Serie von 8 Siegen in Folge hält, konnte der Red Bull-Pilot die bisherige Bestmarke von Michael Schumacher auslöschen. Nun soll in Interlagos ein weiterer Rekord der deutschen Formel 1-Legende „Schumi“ fallen: denn kann Vettel nun auch auf dem Rundkurs 12 Kilometer außerhalb von Sao Paulo gewinnen, so erreicht er mit dreizehn Siegen innerhalb einer Saison eine neue Rekordmarke, die zudem auch einen neuen Punkterekord mit sich bringen würde.

Dass diese Form des Hungers in Brasilien nun auch tatsächlich gestillt werden kann, scheint auch aus Sicht der Wettanbieter, die Vettel auch beim abschließenden Rennen in der absoluten Favoritenrolle sehen, ein durchaus realistisches Szenario zu sein. Nicht zuletzt die Vorstellung in den USA (Austin) am vergangenen Wochenende hat der bisher makellosen Saison ein weiteres positives Highlight verpasst: mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit konnte Vettel nach dem Restart in Folge der Safety Car-Phase seine Konkurrenten abhängen und ungefährdet den ersten Sieg in Austin einfahren.

 

Alle Sieger und 2. Plätze in Brasilien seit 2004
Jahr Weltmeister 2. Platz
2004 Juan Pablo Montoya (Williams BMW) Kimi Räikkönen (McLaren)
2005 Juan Pablo Montoya (McLaren) Kimi Räikkönen (McLaren)
2006 Felipe Massa (Ferrari) Fernando Alonso (Renault)
2007 Kimi Räikkönen (Ferrari) Felipa Massa (Ferrari)
2008 Felipe Massa (Ferrari) Fernando Alonso (Ferrari)
2009 Mark Webber (Red Bull) Robert Kubica (BMW Sauber)
2010 Sebastian Vettel (Red Bull) Mark Webber (Red Bull)
2011 Mark Webber (Red Bull) Sebastian Vettel (Red Bull)
2012 Jenson Button ( McLaren) Fernando Alonso (Ferrari)

 

In Brasilien erwartet den Formel 1 Troß nun allerdings ein gänzlich anderes Bild, als in Texas am vergangenen Wochenende. Denn nicht nur die Strecke, sondern auch die Rahmenbedingungen rund um den Grand Prix bringen absolut differente Herausforderungen mit sich.

Interlagos: Zwischen den Extremen

Denn die Strecke in Brasilien, auf der zum Abschluss der Saison 2013 gefahren wird, zählt nicht unbedingt zu den beliebtesten im Fahrerlager. Dieser Umstand liegt zum einen darin, dass rund um das Rennen in Interlagos (heißt übersetzt zwischen den Seen) stets mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen gearbeitet werden muss. Spätestens sei Jenson Button 2010 von mehreren bewaffneten Männern überfallen wurde und schließlich dank seiner gepanzerten Limousine mit dem Schrecken wegkam, ist die Problematik der Schere zwischen Reichtum in der Formel 1 und Armut in Brasilien eine offensichtliche.

 

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Abseits von diesen „Randerscheinungen“ fordern beim Rennen in Brasilien zudem noch andere Extreme – vornehmlich von der Technik: Da die Strecke in manchen Abschnitten maximalen Abtrieb verlangt, jedoch auf dem Bergauf-Bergab-Stück rund um Start und Ziel mit möglichst wenig Flügel schnell zu befahren ist, werden die Techniker hinsichtlich des Setups vor Herausforderungen gestellt. Diese Denkarbeit muss zudem bei den heißen Temperaturen, sowie der hohen Luftfeuchtigkeit Südamerikas bewältigt werden. Hier gilt es die Orientierung zu bewahren, zumal der 4,3 Kilometer lange Rundkurs in Brasilien einer der wenigen ist, der gegen den Uhrzeigersinn befahren wird.

Konstrukteurswertung: 3 rangeln um Platz 2

Kühlen Kopf bewahren, heißt es vor allem auch für die Fahrer der Teams von Mercedes, Ferrai und Lotus. Denn für diese drei Teams geht es auch im letzten Rennen der Saison noch um etwas, nämlich um die Platzierung in der Konstrukteurswertung. Während sich Red Bull auch hier vorzeitig den Sieg sichern konnte, kämpft das Trio noch um den zweiten Platz und somit um die Rangfolge für die kommenden Saison, sowie um die Höhe der finanziellen Unterstützung. Dank der guten Positionen von Hamilton und Rosberg beim letzten Rennen in Austin konnte sich Mercedes auf dem zweiten Platz vorerst etablieren. Der Vorsprung auf den Dritten, Ferrari, beträgt 15 Punkte. Da der Ferrai-Pilot Felipe Massa im letzten Rennen – im Gegensatz zu Romain Grosjean (2. Platz) – im letzten Rennen keine Punkte beisteuern konnte, ist Lotus den Ferraristi bedenklich nahe auf die Pelle gerückt.

 

Formel 1: Gewinner in der Saison 2013 (ab Juli 2013)
07.07
Deutschland/ Nürburgring
Sebastian Vettel
28.07.
Ungarn/ Budapest
Lewis Hamilton
25.09.
Belgien/ Spa
Sebastian Vettel
08.09
Italien/ Monza
Sebastian Vettel
22.09.
Singapur
Sebastian Vettel
06.10.
Südkorea/ Yeongam
Sebastian Vettel
13.10. Japan/ Suzuka
Sebastian Vettel
27.10.
Indien/ Neu-Delhi
Sebastian Vettel
03.11.
Abu Dhabi
Sebastian Vettel
17.11.
USA/ Austin
Sebastian Vettel

 

Die Platzierungen der Fahrer entscheiden somit nun im letzten Rennen der Saison über den Ausgang in der Konstrukteurswertung. Dabei ist allerdings davon auszugehen, dass keiner der Beteiligten die vollen Punkte (25 Punkte für den Sieg) einstreifen können wird. Denn diese scheinen auch im letzten Rennen – sollte Vettel wie auch schon die ganze Saison mit Ausnahme von Silverstone vom Technik- bzw Ausfallsteufel verschont bleiben – für den Weltmeister reserviert zu sein.

 

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