Formel 1 | Saison 2014 Vorschau & Wetten

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Die Formel 1 Saison 2013 streckt sich in ihren letzten Zügen. Der Weltmeistertitel ist erneut und zum vierten Mal in Folge an Sebastian Vettel vergeben. Auch der Titel des besten Auto-Konstrukteurs geht an den Rennstall des Heppenheimers, Red Bull. Nicht nur aufgrund der übermächtigen Dominanz des österreichischen Rennstalls und Sebastian Vettels in den vergangenen Monaten hat sich ein Großteil des Formel 1 Trosses bereits Mitte des Jahres der Saison 2014 zugewendet. Denn neben der großen Jagd auf Vettel gilt es zudem sehr viel neu zu organisieren.

Rekordzahl an Rennen mit neuen Boliden

Auch wenn hinsichtlich der Formel 1 Saison 2014 noch viele offene Fragen zu klären sind, so ist doch eines bereits fix: die Boliden, die in der aktuellen Saison ihre Runden auf den Rennstrecken drehten, werden mit den Autos des kommenden Jahres so gut wie nichts – außer vielleicht dem Namen – gemeinsam haben. Der Grund dafür sind entscheidende Veränderungen im Reglement, die es erfordern, dass komplett neue Autos gebaut werden müssen.

Unser Tipp
Vettel wird Weltmeister 2014
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Die größte Veränderung wird bei den Motoren liegen. Der seit 2006 im Einsatz befindliche 2,4-Liter V8-Motor muss im kommenden Jahr einem V6-Turbo-Motor mit 1,6 Litern Hubraum weichen. Zudem müssen sich diese neuen Motoren ohne fremde Hilfe per Knopfdruck durch den Fahrer starten lassen. Die bisherige Hilfe von außen ist dann verboten. Nicht erlaubt ist auch weiterhin das Auftanken der Boliden während des Rennens. Um die Übung allerdings noch ein wenig schwerer zu gestalten bzw. die Techniker an der Kommandobrücke zu mathematischen Höchstleistungen zu animieren, ist für die Rennen im Jahr 2014 der Benzinverbrauch je Auto auf 100 Liter limitiert.

Damit allerdings noch nicht genug der Änderungen: Welcher Hersteller sich im kommenden Jahr zum Kummerkasten der Formel 1 hinsichtlich Bereifung ernennen lässt, steht bislang noch nicht fest. Dafür gibt es teilweise drastische Änderungen bei einem weiteren Problemkind – auch KERS genannt. Das System wird zu großen Teilen aufgrund des Reglements umgebaut und darf im Gegenzug statt bisher 6 Sekunden am Stück dann 33 Sekunden lang eingesetzt werden. Zudem wurde aufgrund der neuen, schwereren Motoreinheiten das Gewichtslimit für Auto inklusive Fahrer auf 690 kg erhöht. Das neue Gewichtslimit wird allerdings als problematisch angesehen, da die neuen Motoren schwerer sind, als ursprünglich angenommen.

 

Alle Formel 1 Weltmeister und Vizeweltmeister seit 2003
Jahr Weltmeister Vizeweltmeister
2003 Michael Schumacher (Ferrari) Kimi Räikkönen (McLaren)
2004 Michael Schumacher (Ferrari) Rubens Barichello (Ferrari)
2005 Fernando Alonso (Renault) Kimi Räikkönen (Ferrari)
2006 Fernando Alonso (Renault) Michael Schumacher (Ferrari)
2007 Kimi Räikkönen (Ferrari) Lewis Hamilton (McLaren)
2008 Lewis Hamilton (McLaren) Felipe Massa (Ferrari)
2009 Jenson Button (Mercedes) Sebastian Vettel (Red Bull)
2010 Sebastian Vettel (Red Bull) Fernando Alonso (Ferrari)
2011 Sebastian Vettel (Red Bull) Jenson Button (McLaren)
2012 Sebastian Vettel (Red Bull) Fernando Alonso (Ferrari)
2013 Sebastian Vettel (Red Bull) Fernando Alonso (Ferrari)

 

Das heißt auf die Piloten kommen magere Zeiten zu, denn bereits gegen Saisonende wird gemunkelt, dass so mancher großer bzw. „schwerer“ Pilot neben einem Fitnessprogramm auch eine Diät zum Abspecken aufgebrummt bekommen hat.

Benimmregel: Punktesystem auch für Formel 1-Piloten

Unabhängig von Größe, Gewicht oder Rennstall kommt in der neuen Saison auf alle Fahrer ein Punktsystem zu, das für gute Manieren auf der Rennpiste sorgen soll. Zukünftig werden die Piloten für Vergehen auf der Strecke – ähnlich dem Punktesystem beim Führerschein – verwarnt. Die jeweiligen Punkte werden erst nach einem Jahr wieder gelöscht. Sammeln sich in der Zwischenzeit bei einem Fahrer 12 Punkte an, so wird dieser für ein Rennen gesperrt.

 

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Nur gut, dass es nach derzeitigem Stand der Dinge eine rekordverdächtige Anzahl an Rennen im Kalender 2014 gibt. Nach ersten Planungen wurden 22 Austragungsorte für die kommende Formel 1-Saison festgelegt. Dabei wird traditionell im März in Australien gestartet. Neu im Rennkalender befinden sich allerdings die Rennstrecken Russland und Jersey bzw. dürfen die Rennstrecken in Österreich und Mexiko ihr Comeback feiern. Obwohl gerade 2013 in Indien für Sebastian Vettel mit der Fixierung des Weltmeistertitels ein ganz besonderer Grund zur Freude war, darf in Neu Dehli im kommenden Jahr kein Formel 1- Fest mehr zelebriert werden – dieser Grand Prix wurde aus Kalender genommen. In Summe hat sich der Weltverband somit derzeit auf 22 Rennen festgelegt, wobei hinter drei Standorten (Jersey, Korea, Mexiko) noch bürokratische Fragezeichen stehen. In jedem Fall wird die Saison – wie auch heuer – in Brasilien beendet, wo dann im Optimalfall aus Sicht der Zuschauer der Weltmeister gekürt wird.

Red Bull weiter mit Vormachtstellung?

Denn unter der Annahme, dass der Kampf um den Weltmeistertitel im kommenden Jahr bis zum letzten Grand Prix andauert, dürfen sich Fans der Königsklasse des Motorsports auf ein spannendes Rennjahr freuen. Vor allem Ferrari möchte im kommenden Jahr der Vormachtstellung von Red Bull den Kampf ansagen. Mit der Ausmusterung von Felipe Massa (2014 bei Williams) wurde im Cockpit Platz für Kimi Räikkönen geschaffen. Der coole Finne soll nun gemeinsam mit dem heißblütigen Spanier Fernando Alonso das WM-Rennen 2014 möglichst lange offen halten. Immerhin blickt Ferrari auf eine weitere Saison ohne nennenswerte Erfolge zurück. Mit einer neuen Teamfabrik in Maranello, sowie einem aufwendig überarbeiteten Windkanal soll nun der erste WM-Titel seit 2007 (Kimi Räikkönen) ins Visier genommen werden. Gelingt das durch den zweifachen Weltmeister Alonso, so stehen die Quoten rund ein Jahr davor bei 6,00. Kann Kimi Räikkönen die Durststrecke der Ferraristi mit dem WM-Titel beenden, ist das dem Wettanbieter Bet365 zum aktuellen Zeitpunkt gar den 10-fachen Wetteinsatz wert.

 

Formel 1: Gewinner Konstrukteurswertung
2008
Ferrari
2009
Brawn GP
2010
Red Bull Racing
2011
Red Bull Racing
2012
Red Bull Racing
2013
Red Bull Racing

 

Denn auch in der kommenden Saison liegt die Last des Favoriten bei Sebastian Vettel. Wettanbieter, Experten wie auch Konkurrenten (Lotus und McLaren) gehen davon aus, dass trotz der schwierigen Anforderungen an das neue Auto Red Bull weiterhin eine tonangebende Rolle im Formel 1-Zirkus einnehmen wird. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es dem österreichischen Rennstall gelungen ist sein Superhirn hinter dem Vorhang zu behalten. Der medienscheue, wie auch geniale Adrian Newey bastelt bereits seit Monaten mit seinem Team an dem neuen Boliden für Sebastian Vettel. Da bei allen Teams Kinderkrankheiten hinsichtlich der neuen Motoreneinheit, sowie des überarbeiteten KERS, dann ERS-K genannt, zu erwarten sind, wird die Aerodynamik rund um die neuen Teile eine ausschlaggebende Komponente spielen – und auf dieser Ebene hat sich Newey in den vergangenen Jahren bei den diversen Rennställen als nahezu unbezwingbares Genie gezeigt.

Auch die Wettanbieter gehen daher von einer Fortsetzung der guten Zusammenarbeit zwischen dem Aerodynamik-Ingenieur und dem 4-fachen Weltmeister Sebastian Vettel aus und legen die Latte für die vierte Titelverteidigung in Serie bereits jetzt bei einem Wert von 1,80 an. Die große Unbekannte bei der Hochrechnung ist allerdings die Rolle, die Mercedes mit seinen Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg einnehmen kann. Kann der Rennstall unter Führung von Niki Lauda Lewis Hamilton zu seinem dritten WM-Erfolg führen, ist das die Quote von 4,50 wert. Teil 1 des Rätsels Lösung wird sich spätestens im März offenbaren, wenn die Boliden in Australien der ersten echten Härteprobe unterzogen werden.

 

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