Olympische Spiele 2014 | Abfahrt Herren

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Mit der Entscheidung im alpinen Abfahrtslauf warten die XXII. Olympischen Spiele in Sotschi bereits am Sonntag mit einem ihrer Höhepunkte auf. Seit 1948 werden bei Olympia Medaillen im Abfahrtslauf vergeben, nachdem das bei den Spielen davor nur in der Alpinen Kombination der Fall war.

Am erfolgreichsten waren dabei bisher die Skifahrer aus Österreich mit sechs Mal Gold, gefolgt von Frankreich mit fünf, sowie der Schweiz mit drei Abfahrts-Olympiasiegern. Dazu gab es noch zwei Mal Gold für die USA und ein Mal für Italien.

Unser Tipp
A. L. Svindal gewinnt die Olympia-Abfahrt mit Quote 2,85 bei bet-at-home_72x35

Noch keinen Abfahrts-Olympiasieger gab es dagegen bisher aus Skandinavien. Wenn es allerdings nach den Quoten der Wettanbieter geht, könnte eine neue Siegernation dazu stoßen. So gilt der Norweger Aksel Lund Svindal – der bei den letzten Spielen 2010 in Vancouver Silber hinter dem Schweizer Didier Defago gewann und sich außerdem den Olympiasieg im Super-G holte – als großer Favorit auf Gold.

Mit Svindal ist bei Großereignissen stets zu rechnen. Bereits 2007 in Aare und auch 2013 in Schladming wurde der Norweger Abfahrts-Weltmeister.  Aktuell ist er ebenfalls gut in Form und gewann in der heurigen Saison bereits die Abfahrten von Beaver Creek und Bormio. In Kitzbühel musste er sich nur dem Österreicher Hannes Reichelt geschlagen geben.

Die Wettquoten auf den Abfahrts-Olympiasieger 2014
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bet365_logo_mini tipico-logo-neu-55x22 bet-at-home_logo_mini betvictor_logo_mini bwin_logo_mini
Svindal
3,00 2,60 2,85 2,70
Miller
4,50 4,40 4,00 4,00
Guay
12,0 10,0 15,0 23,0
Franz
15,0 13,0 15,0 15,0
Innerhofer
12,0 14,0 14,0 12,0
Kueng
12,0 18,0 15,0 15,0
Wettquoten Stand vom 4.2.2014

Österreich ohne Kitz-Sieger Reichelt

Mit diesem Sieg auf der Streif zwei Wochen vor Beginn der Spiele reihte sich auch Reichelt in die Riege der Topfavoriten auf Abfahrtsgold in Sotschi ein. Aber kurz nach seinem Triumph erfolgte der bittere Rückschlag für den Salzburger und das österreichische Skiteam. Aufgrund einer unaufschiebbaren Bandscheiben-Operation der er sich unterziehen musste, nachdem er davor bereits seit längerer Zeit unter Schmerzen gelitten hatte, erfolgte die Absage für die  Olympischen Spiele.

Somit haben Max Franz und Matthias Mayer aus Sicht des erfolgsverwöhnten österreichischen Abfahrtsteams die größten Medaillenchancen, nachdem Klaus Kröll zuletzt nicht an die Erfolge vergangener Jahre anschließen konnte und auch noch nicht fix für das Rennen qualifiziert ist.

 

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Nicht zu unterschätzen ist der wiedererstarkte Amerikaner Bode Miller, dem bei den Wettanbietern nach Svindal die besten Chancen eingeräumt werden. Bereits bei den klassischen Abfahrten in Wengen und Kitzbühel hatte Miller das Training meist dominiert und im Rennen dann aufgrund von Fehlern den Sieg noch verpasst. Wenn er jedoch fehlerlos bleibt, hat der Kombinations-Olympiasieger von 2010 in jedem Fall das Potential für eine Medaille.

Die Sieger der bisherigen Saison-Abfahrten
 Datum Ort Sieger Zweiter Dritter
30.11.2013 Lake Louise
Dominik Paris Klaus Kröll Adrien Theaux
06.12.2013 Beaver Creek
Aksel Lund Svindal Hannes Reichelt Peter Fill
21.12.2013 Gröden
Erik Guay Kjetil Jansrud Johan Clarey
29.12.2013 Bormio
Aksel Lund Svindal Hannes Reichelt Erik Guay
18.01.2014 Wengen
Patrick Kueng Hannes Reichelt Aksel Lund Svindal
25.01.2014 Kitzbühel
Hannes Reichelt Aksel Lund Svindal Bode Miller

 

Aussichtsreiche Kandidaten auf Edelmetall sind darüber hinaus auch der Kanadier Eric Guay und der Italiener Christof Innerhofer. Die Hoffnungen der Schweizer liegen vor allem auf Wengen-Sieger Patrick Kueng. Zwar haben die Eidgenossen mit Didier Defago auch den Olympiasieger von 2010 am Start, aber mit Quoten über 30 scheint eine Wiederholung seines Triumphes wenig wahrscheinlich. Zumal noch nie ein Abfahrts-Olympiasieger ein zweites Mal Gold holte.

Die bisher einzige Weltcup-Abfahrt in Sotschi fand am 11. Februar 2012 statt. Damals siegte der Schweizer Beat Feuz vor dem Kanadier Benjamin Thomsen und dem Franzosen Adrien Theaux. Bode Miller belegte Platz vier, Aksel Lund Svindal wurde Dreizehnter. Fast auf den Tag genau zwei Jahre später werden die Karten jedoch neu gemischt.

 

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