Super Bowl 2014 | Tipp Denver Broncos – Seattle Seahawks

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Wurde dem Lieblingssport der Amerikaner hierzulande in den vergangenen Jahren meist erst zum Super Bowl ein bisschen Aufmerksamkeit geschenkt, ließen sich in dieser Saison nun bereits etliche Playoff-Duelle im frei empfangbaren Fernsehen verfolgen: Angesichts der vielen packenden Partien dürfte der Sport zuletzt nicht nur zahlreiche neue Fans gewonnen haben, obendrein wird nun auch dem finalen Schlusspunkt beim Superbowl mit besonders großem Interesse entgegengefiebert. Die Vorfreude sollte schon allein deshalb nicht enttäuscht werden, weil es in New Jersey zum Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams aus der Regular Season kommt – zudem bekommen die nachtschwärmenden Zuschauer am Montagmorgen ein waschechtes Duell der Generation zu Gesicht.

Während der 37-jährige Broncos-Quarterback Peyton Manning dann vermutlich die letzte Partie seiner langen Karriere absolviert, wird sein 25-jähriger „Herausforderer“ Russell Wilson aufseiten der Seahwaks erstmals bei einem Super Bowl im Rampenlicht stehen. Nachdem Wilson jedoch bereits bei der jüngsten NFC Championship nach einem ganz schwachen Start zum späteren Helden avancierte, scheint er dem zu bewältigenden Druck nun durchaus gewachsen zu sein – für die ganz großen Glanzlichter in der regulären Saison hatte nichtsdestotrotz der „Altmeister“ Manning gesorgt. 55 Touchdowns bedeuteten einen NFL-Rekord; auch mit einem Raumgewinn von fast 5.500 Yards wurde von diesem ein neuer Bestwert aufgestellt.

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Im Super Bowl können die Broncos somit auf einen Quarterback bauen, der trotz seines fortgeschrittenen Alters offensichtlich in der Form seines Lebens ist: Das enorme Maß an Erfahrung sorgte zudem dafür, dass Manning auch in den Playoffs regelmäßig nach Belieben dominierte. Nach der starken 13-3-Serie in der Regular Season, wurde Denver folglich auch in den K.-o.-Duellen gegen San Diego und New England seiner Favoritenstellung mühelos gerecht: Dabei musste insbesondere der zunächst deutlich knapper erwartete Triumphzug gegen die Patriots als Bewerbungsschreiben für den Super Bowl verstanden werden.

 Grunddurchgang Platz Spiele S U N PF PG %
Saisonperformance Denver 1 16 13 0 3 606 399 0,813
Saisonperformance Seattle
2 16 13 0 3 471 231 0,813

Mit dem souveränen Durchmarsch in den Playoffs ist es den Broncos somit gelungen, sowohl zahlreiche Wettanbieter als auch etliche NFL-Tipper auf die eigene Seite zu ziehen: Hatten die Buchmacher zum Jahreswechsel nämlich noch den nunmehrigen Finalgegner aus Seattle bei den Langzeitquoten an der obersten Stelle auf dem Zettel gehabt, sehen sich die Seahawks nun unmittelbar vor dem Super Bowl völlig unvermutet in die Rolle des leichten Außenseiters gedrängt. Da sich allerdings auch die „Fischadler“ in den vergangenen Monaten nur wenig zuschulden kommen ließen, fallen die Quotenunterschiede nach wie vor dennoch kaum ins Gewicht: Nichtsdestotrotz ist es natürlich interessant, dass die beiden Championships noch einmal neuen Schwung in die Super-Bowl-Wetten brachten.

 

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Seattle wirkte zuletzt nicht unantastbar

Hatten es die Seahawks in der regulären Saison zunächst auf eine identische Ausbeute von 13 Siegen und drei Niederlagen gebracht, entwickelte sich der weitere Weg zum Super Bowl für Seattle zum reinen Nervenspiel: Nach dem standesgemäßen Triumph über New Orleans hielt das NFC-Final gegen San Francisco allerdings auch die vielleicht größte denkbare Herausforderung für die Gastgeber bereit. Mit den 49ers war Seattle schließlich schon zu jenen Zeiten in heftigster Rivalität verbunden, als an die aktuellen Trainer Pete Carroll und Jim Harbaugh noch gar nicht zu denken war – deren Privatfehde hat die Vergleiche der beiden Klubs nun noch einmal auf eine gänzlich neue Ebene der gegenseitigen Abneigung gehoben.

Der Weg ins Superbowl Endspiel
Datum Heim Gast Ergebnis Datum Heim Gast Ergebnis
20.01. Denver New England 26:16 20.01. Seattle San Francisco 23:17
12.01. Denver San Diego
24:17 11.01. Seattle New Orleans 23:15

Umso erleichterter konnte Carroll nach dem 23:17-Sieg somit zur Kenntnis nehmen, dass der Traum vom ersten Super-Bowl-Sieg der Vereinsgeschichte bis zum allerletzten Match erhalten bleibt: Hatte für den späten Triumph über die 49ers aber nicht zuletzt der Heimvorteil verantwortlich gezeichnet, werden die mutmaßlich lautstärksten Fans Amerikas seinen Mannen in New Jersey nun nur bedingt zur Seite springen können. Eine noch sehr viel größere Bedeutung kommt deshalb der Defensive zu, die am 3. Februar immerhin die Kreise von Peyton Manning stören muss: Da sich die Abwehr der Seahawks jedoch längst den Ruf erworben hat, unerbittlich ihrer Arbeit nachzugehen, scheint auch der Ausgang dieses Schlüsselduells vorab völlig offen zu sein.

Festzuhalten bleibt somit, dass die Wettanbieter im Super Bowl jenes Traumfinale bekommen, dass sie sich bereits nach dem Ende der Regular Season versprochen haben: Wie es nun in der letzten Partie des Jahres weitergeht, wagt angesichts der jeweils unstrittig vorhandenen Qualitäten kein Buchmacher mehr verlässlich vorauszusagen. Siegquoten von knapp über 1,8 ahnen für die Broncos allenfalls minimale Vorteile voraus – mit einem Durchmarsch von Seattle ließe sich dagegen beinahe schon die Verdoppelung der Wetteinsätze realisieren.

 

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