ATP Tennis World Tour Finals – der finale Showdown in London

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Bevor es für die Tennis-Cracks der Herren ATP-Tour in die kurze aber wohlverdiente Winterpause geht, steht mit den World Tour Finals in London ein letztes großes Highlight auf dem Plan. Als Nachfolger der ATP-WM und des Tennis Masters Cup zählt dieses Stelldichein der besten Spieler der Welt – neben den 4 Grand Slam Events – zu den prestigeträchtigsten Turnieren des Tennisjahres. Nicht nur die Tatsache, dass sich dort mit den acht top-platzierten Spielern der Weltrangliste die absolute Creme de la Creme des Herrentennis um den Sieg duelliert, sondern auch das satte Preisgeld von etwa 2,5 Millionen Pfund untermauern den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung.

Wie bereits erwähnt, setzt sich das Starterfeld aus den acht besten Spielern des zurückliegenden Tennisjahres zusammen. Anders als bei gewöhnlichen Tennisturnieren treten diese jedoch nicht im K.O.-Modus, sondern gemäß dem Round-Robin-Prinzip in zwei, nach Setzliste aufgeteilten, Vierergruppen gegeneinander an. Nachdem die jeweils beiden Gruppenbesten im „Jeder gegen Jeden-Prinzip“ ermittelt worden sind, treffen diese im Halbfinale „überkreuz“ auf den Zweiten der jeweils anderen Gruppe. Die Sieger der Semifinals bilden dann schlussendlich jene Finalpaarung, die sich zum sonntäglichen Turnierabschluss um den Löwenanteil des lukrativen Preisgeldes duelliert.

Unser Tipp
Rafael Nadal gewinnt beim Saisonfinale
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Die Tradition spricht Bände

Allein ein Blick auf die Siegerliste der World Tour Finals und seiner Vorgänger-Events genügt, um die enorme Strahlkraft der ehemaligen Tennis-Weltmeisterschaft zu erkennen: Auf Rekordsieger und Filzkugel-Koryphäe Roger Federer (6 Titel), folgen unvergessene Legenden wie Pete Sampras (5), Ivan Lendl (5), Ilie Nastase (4) sowie Boris Becker und John Mc Enroe mit jeweils drei Turniersiegen. Dass im Vorjahr Novak Djokovic, nach seinem Finalsieg über Roger Federer, freudestrahlend Pokal und Siegerscheck entgegennehmen durfte, bestätigt zudem, dass der spektakuläre Saisonausklang auch bei der Weltelite der „Zehnerjahre“ nichts von seinem Ansehen eingebüßt hat.

Gerade weil hier die besten Spieler der Welt in täglich heißumkämpften Duellen ihre Jahres-Nummer 1 ermitteln, sind die World Tour Finals auch für Sportwettenfans eine gern gesehene Anlaufstelle. Schließlich schnellen hier die Wettquoten, aufgrund der Chancengleichheit im Vorfeld der Duelle, derartig in die Höhe, wie es sonst nur während der Endphase von Grand Slam Turnieren zu beobachten ist. Dazu kommt, dass über das komplette Spieljahr, kein einziges Mal eine so hohe Dichte von Topspielen binnen einer einzigen Woche erreicht wird. Begeisterte Tipper haben somit täglich gleich mehrmals die Möglichkeit, entweder „Live“ oder auf herkömmliche Weise eine Wette auf ein hochquotiertes „Gigantenduell“ zu platzieren.

 

ATP Tour Finals- und Masters-Sieger im Herren-Einzel seit 2003
Jahr Sieger Finalist Ergebnis
2003 Roger Federer Andre Agassi 6:3, 6:0, 6:4
2004 Roger Federer Lleyton Hewitt 6:3, 6:2
2005 David Nalbandian Roger Federer 6:7, 6:7, 6:2, 6:1, 7:6
2006 Roger Federer James Blake 6:0, 6:3, 6:4
2007 Roger Federer David Ferrer 6:2, 6:3, 6:2
2008 Novak Djokovic Nikolai Davydenko 6:1, 7:5
2009 Nikolai Davydenko Juan Martin Del Potro 6:3, 6:4
2010 Roger Federer Rafael Nadal 6:3, 3:6, 6:1
2011 Roger Federer Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 6:7, 6:3
2012 Novak Djokovic Roger Federer 7:6, 7:5

 

Djokovic, Nadal oder ein Underdog – wer hat die besten Titelchancen?

Natürlich zählt der Vorjahres-Champion Novak Djokovic auch heuer wieder zu den absoluten Topfavoriten. Der serbische Australian Open-Sieger konnte in diesem Jahr drei weitere Tour-Titel, sowie Finalteilnahmen bei den Grand Slam Turnieren von Wimbledeon und New York einheimsen. Diese beeindruckende Bilanz bei Großveranstaltungen, gepaart mit seiner sicherlich auch zum Saisonende nicht nachlassenden Kampfkraft, macht den „Djoker“ zu einem der heißesten Titelanwärter.

 

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Zu diesen zählt natürlich auch die aktuelle Nummer Eins der Welt, Rafal Nadal aus Spanien. Der an Position Eins gesetzte Mallorquiner dominiert das Herrentennis seit seinem Comeback im Frühjahr nach Belieben. Mit dem Sieg beim Sandplatzturnier von Sao Paolo im Februar begann ein noch immer währender Erfolgslauf des Linkshänders, welcher ihn nach zehn Turniersiegen (darunter die Grand Slams French Open und US Open) im September einmal mehr an die Spitze der Tenniswelt katapultierte.

Aktuell nimmt sich der verletzungsanfällige Nadal jedoch eine Auszeit, um in London topfit an den Start gehen zu können. Schließlich fehlt in seinem mit Pokalen aller vier Grand Slam Turniere prall gefüllten Trophäenschrank, noch immer der Siegerpokal der World Tour Finals. Dies ist nicht nur für die Wettanbieter ein triftiger Grund, den ehrgeizigen Spanier ganz oben auf der Favoritenliste zu sehen – auch die Kollegen vom Tipp-Portal tennis-betting-guide.com setzen bei ihrer Prognose ganz klar auf die Nummer Eins der Weltrangliste.

Als weitere Teilnehmer beim hochdotierten Highlight zum Jahresabschluss stehen bislang lediglich Juan Martin Del Potro aus Argentinien und David Ferrer aus Spanien fest. Die beiden, vor allem auf Sand schwer schlagbaren Akteure, behaupten seit beinahe zehn Jahren ihre Position in den Top Ten der Weltrangliste und sind auf der Tour deshalb gefürchtete Gegner. Del Potro konnte mit dem US Open-Triumph 2009 gar schon eines der ganz großen Turniere gewinnen. Der Linkshänder war somit der einzige Profi, der die langjährige Vorherrschaft der Dominatoren Nadal und Federer bei Grand Slam-Turnieren kurzzeitig unterbrechen konnte.

 

Die Grand Slam-Sieger 2013
Australian Open
Novak Djokovic
French Open
Rafael Nadal
Wimbledon
Andy Murray
US Open
Rafael Nadal

 

Vor allem für Federer scheinen die Jahre der Unantastbarkeit heuer endgültig zu Ende gegangen zu sein. Seinem Ruf als vielleicht bester Spieler aller Zeiten zum Trotz, kam er 2013 nur selten an die bahnbrechenden Leistungen früherer Jahre heran und kämpft deshalb noch immer um die Qualifikation für London. Der in der Weltrangliste auf Position Acht geführte Schweizer, sollte allerdings keine großen Probleme haben, die zur Turnierteilnahme ausreichenden Punkte auf den letzten Metern einzusammeln. Schließlich kann er dieses Unterfangen schon beim Heim-Turnier in Basel erfolgreich abschließen. Mit der Turniersieger-Quote von 3,20 glaubt auch der österreichische Premium-Bookie Interwetten fest an einen Federer-Sieg im eigenen Wohnzimmer und das damit verbundene Startrecht an der Themse.

Wer springt in letzter Sekunde auf den London-Zug auf?

Nicht nur Federer, sondern auch der tschechische Spitzenspieler Tomas Berdych hatte die Chance in Basel sein London Ticket unter Dach und Fach bringen. Er gilt seit Jahren als einer der solidesten Spieler auf der Herren-Tour. Zur Überraschung vieler musste er aber eine empfindliche Erstrundenschlappe gegen den Kroaten Ivo Karlovic hinnehmen. Tags darauf war die London-Teilnahme jedoch auch ohne eigenes Zutun in trockenen Tüchern. Weil die Konkurrenz ebenfalls schwächelte, reicht ihm nunmehr auch die bisherige – durchaus starke – Saisonleistung, um sich als fünfter Spieler auf der Setzliste der World Tour Finals zu platzieren. Durch seine unangenehme Spielweise ist der Tscheche seit eh und je schwer schlagbar. Aus Sicht von Bet-at-home ist ein Turniersieg des mittlerweile in Monte Carlo ansässigen Berdych aber eher unrealistisch. Die lukrative Quote von 12,0 reiht den Rechtshänder deshalb in die Riege der Außenseiter.

Ähnlich erging es Stanislaus Wawrinka. Dem hochtalentierten Schweizer gelang in diesem Jahr der Durchbruch in die Weltspitze. Mittlerweile auf Rang Sieben der Weltrangliste vorgestoßen, hätte der schlaggewaltige Kumpel von Davis Cup-Kollege von Roger Federer seine Teilnahme ebenfalls in Basel unter Dach und Fach bringen können. Er unterlag jedoch überraschend dem französischen Underdog Edouard-Roger Vasselin und muss die Buchung seines London-Tickets deshalb noch etwas verschieben.

Anders als der verletzte Weltranglistendritte Andy Murray können sich neben dem aktuell auf Position Neun platzierten Nachrücker Richard Gasquet aus Frankreich, auch dessen Landsmann Jo-Wilfried Tsonga und der deutsche Altmeister Thommy Haas noch vage Hoffnungen auf einen Startplatz bei den World Tour Finals machen. Während der schillernde Tsonga diese Woche pausiert, kämpft der in Florida wohnhafte Deutsche momentan um seine letzte Chance. Die ist trotz des jüngsten Sieges beim ATP-Turnier in der Wiener Stadthalle jedoch nach wie vor mehr als gering.

 

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