Tennis World Tour Finale 2013 | Tipp Djokovic – Nadal

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Zum Abschluss eines bewegenden Tennisjahres dürfen sich die Fans der Tennis ATP Tour noch einmal auf ein absolutes Highlight freuen: Nach einer mit hochklassigen Begegnungen gespickten Turnierwoche, duellieren sich im Endspiel der Londoner World Tour Finals einmal mehr die beiden aktuell besten Spieler der Welt um den Titel. Nicht nur Fans rund um den Globus, sondern auch die Turnierleitung hat lange auf eben jenes Traumfinale gehofft, dass am heutigen Abend in der O2-Arena ausgetragen wird: der Weltranglistenerste Rafael Nadal aus Spanien trifft auf seinen momentan schärfsten Widersacher, den Titelverteidiger und Weltranglistenzweiten Novak Djokovic aus Serbien.

Wie erwartet, hat sich auch in London keiner der weiteren sechs Weltklassespieler im Teilnehmerfeld gegen dieses mit der entscheidenden Portion Extraklasse ausgestattete Duo durchsetzen können. Passend zum Verlauf einer Saison, die vom Premierenaufschlag bis zum allerletzten Matchball von Djokovic und Nadal dominiert worden ist, erlebt nun also auch die inoffizielle Tennis-WM an der Themse jenes herbeigesehnte Finale, welches einzig und allein dem Prestige dieser Veranstaltung in vollem Umfang gerecht wird.

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Nadal gewinnt gegen Djokovic
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Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Dabei rittern sich die beiden Weltranglistenführenden aber nicht nur um ein sattes Preisgeld, sondern auch um einen weiteren ganz persönlichen Erfolg im Machtkampf mit dem jeweils Anderen. Da sowohl Nadal als auch Djokovic den Ruf genießen, überaus ehrgeizige Zeitgenossen zu sein, wird gerade nach den jüngsten Ereignissen des endenden Tennisjahres ein letzter verbitterter Kampf um die winterliche Vormachtstellung im Welttennis erwartet. Obwohl der Serbe nämlich den Jahresauftakt dominierte und die Australian Open gewinnen konnte, verlor er seine Spitzenposition gegen den in den Frühjahrs- und Sommermonaten nahezu „außerirdisch“ agierenden Mallorquiner. Mit 10 Turniersiegen, darunter die Grand Slam-Titel von Paris und New York (Finalsieg über Djokovic), preschte Nadal in unaufhaltsamer Manier zurück an die Weltspitze. Erst eine weitere Verletzung im Frühherbst bereitete diesem einzigartigen Siegeszug ein Ende.

Wie erwartet wusste Djokovic diese Entwicklung zu nutzen und rückte nach zuletzt drei Turniersiegen in Peking, Shanghai und Paris wieder gefährliche Nahe an den Spanier heran. Dieser konnte sich erst vor wenigen Tagen, auf dem Weg ins Finale, das Überwintern auf der Spitzenposition sichern. Der „Djoker“ wäre allerdings nicht der „Djoker“, wenn er nicht alles versuchen würde seinen Titel zu verteidigen, um damit der Nummer Eins den ersehnten ersten Turniersieg bei den Tour Finals zu vereiteln. Den Spanier mit dieser Enttäuschung überwintern zu lassen, wäre wohl mehr als eine Genugtuung für den serbischen Hartplatz-Spezialisten.

ATP Tour Finals- und Masters-Sieger im Herren-Einzel seit 2003
Jahr Sieger Finalist Ergebnis
2003 Roger Federer Andre Agassi 6:3, 6:0, 6:4
2004 Roger Federer Lleyton Hewitt 6:3, 6:2
2005 David Nalbandian Roger Federer 6:7, 6:7, 6:2, 6:1, 7:6
2006 Roger Federer James Blake 6:0, 6:3, 6:4
2007 Roger Federer David Ferrer 6:2, 6:3, 6:2
2008 Novak Djokovic Nikolai Davydenko 6:1, 7:5
2009 Nikolai Davydenko Juan Martin Del Potro 6:3, 6:4
2010 Roger Federer Rafael Nadal 6:3, 3:6, 6:1
2011 Roger Federer Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 6:7, 6:3
2012 Novak Djokovic Roger Federer 7:6, 7:5

 

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Auf dem Weg ins Endspiel musste sich dieser jedoch gewaltig strecken. In der Gruppenphase gegen Federer, Del Potro und Gasquet sah sich der Kämpfer aus Novi Sad jeweils gezwungen, über drei lange Sätze gehen zu müssen, bevor er als Sieger zum obligatorischen Handshake schreiten durfte. Ein deutlicher Zweisatzsieg im Halbfinale gegen den zuvor stark aufspielenden Schweizer Wawrinka unterstrich jedoch ein weiteres Mal, dass sich der nervenstarke Serbe von derartigen Unwägbarkeiten wenig beeindrucken lässt. Neben den jüngsten Erfolgen lässt genau jene Abgebrühtheit von Djokovic auch die Wettanbieter (Quoten um 1,5) daran glauben, dass er den Weltranglisten derzeit in Schach halten kann. Darüber hinaus spricht auch die Tatsache, dass er sich jüngst in Peking gegen Nadal durchsetzen konnte, für seine Favoritenstellung.

 

Djokovic vs. Nadal 2013
Peking (06.10.)
Novak Djokovic (6:3; 6:4)
US Open (09.09)
Rafael Nadal (6:2; 3:6; 6:4; 6:1)
Montreal (11.08.)
Rafael Nadal (6:4; 3:6; 7:6)
French Open (07.06)
Rafael Nadal (6:4; 3:6; 6:1; 6:7; 9:7)
Monte Carlo (21.04)
Novak Djokovic (6:2; 7:5)

 

Allerdings dürfte auch ein Tipp auf Nadal kein Schuss in den Ofen sein. Für den Mann von der Mittelmeerinsel spricht neben den im aktuellen Kalenderjahr gezeigten Ausnahmeleistungen auch die Tatsache, dass er bei den Tour Finals noch nie triumphieren konnte. Um diese Scharte auszuwetzen, stürmte der Linkshänder mit nur einem Satzverlust ins Halbfinale, um dort der Tennis-Legende Roger Federer ohne Mühe dessen derzeitige Grenzen aufzuzeigen. Aufgrund der beeindruckenden Art und Weise dieses Finaleinzugs, hat auch der mit 2,25 quotierte Erfolg von Nadal (Interwetten) aussichtsreiche Erfolgschancen.

 

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